Interesse an meiner Psychologie-Vorlesung? |
Tarlanciel
Magus
 
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*thread ausgrab* *psychologie kram rauszerr*
Konfliktverhalten also.
Ich weise noch mal darauf hin, dass wir das alles nur angerissen haben und es von unserem Prof auch eher allgemein formuliert wurde
Konfliktverhalten
Für diese Stunde hatten wir eine Aufgabe zu lösen. Wir sollten uns überlegen und aufschreiben, in welchen Konflikten wird derzeit stecken. Daneben sollten wir uns notieren, wie wir uns verhalten, wenn dieser Konflikt an die Oberfläche kommt und was wir dagegen tun. Das Ganze sollte möglichst konkret sein.
Unser Prof sagte nämlich, dass Konfliktumgang generell das Bestimmenste für die Art des Lebens sei. Der erste Umgang mit einem Konflikt bestimmt den weiteren Umgang mit dem selben Konflikt und lässt sich danach nur ganz bewusst und mit Aufwand ändern.
(ich spar mir im weiteren Verlauf mal den Konjunktiv)
Wir sind umzingelt von Widersprüchen. Der Mensch scheint schlecht gerüstet für Konflikte, da sein Fluchtinstink heute nicht mehr aktuell ist. Heutige Konflikte sind durch Flucht meist nicht lösbar.
Es scheint im menschlichen Verhalten in Konflikten vier schädliche Reflexe zu geben:
1.) "Es ist kein Konflikt." -> Flucht bzw. Verdrängung (Die Flucht macht sich hinterher bemerkbar, die Verdrängung nicht)
2.) "Wer ist Schuld?" -> Die Suche nach dem Opfer/Schuldigen
3.)"Das ist Schicksal, da kann man nichts machen." -> Resignation (z.B. "ach, Männer sind Schweine...")
4.) Man tut schnell etwas und redet sich ein, dies sei die Lösung.
Konflikte sind treue Begleiter im Leben. Sie stoßen meist überraschend hervor, so dass man nur reflexartig handelt. Durch den Reflex wird der Konflikt nur verschoben/ vergrößert.
Was muss der Mensch tun um sein Konfliktverhalten zu verbessern?
1) Sich selbst bei seinen Reflexen ertappen und sie unterdrücken
2) Analyse des Konflikts
-> kostet viel Zeit
-> alleine liegt man oft falsch
-> mit Neutralen reden (aber ist ein Neutraler wirklich neutral?)
-> mit Konfliktpartner reden
3) In Alternativen denken (6 "Lösungen")
a) Flucht nach der Analyse
b) Kampf ("Vernichtung")
c) Kampf ("Unterwerfung")
d) Delegation (Ein Dritter wird hinzugezogen und hilft beim Lösen)
e) Kompetenz (Man erkennt die Meinung des anderen an und beide Meinungen bestehen nebeneinander)
f) Konsens (Man einigt sich, hebt den Konflikt auf und findet eine Lösung)
Die letzten 6 Punkte sollte man gedanklich durchspielen und sich überlegen, wie sie auf die jeweilige Situation passen bzw. was sie jeweils auslösen würden.
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05.02.2008 11:09 |
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Tarlanciel
Magus
 
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Auf die Persönlichkeitsentwicklung müsst ihr leider ein bisschen warten. Dort hat mein Prof stark mit Bildern gearbeitet, die muss ich erst irgendwie sinnvoll digitalisieren.
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05.02.2008 11:10 |
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Justy
Bauer
 

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Wow, ich hätte nicht gerechnet jemals eine so kurze und prägnante Zusammenfassung der wichtigsten Psychologie-Themen zu erhalten!
Ich finde sowas viel sinnvoller als ewig auf Details einzugehen, wie ja auch dein Prof. schon sagte.
Echt toll, bitte weiter so!
__________________ Ubuntu is an ancient african word that means "I cannot install Debian".
Es gibt mögliche und unmögliche Dinge.
Für unmögliche braucht man lediglich etwas länger.

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04.03.2008 20:03 |
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Tarlanciel
Magus
 
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Uh, Oh, den Thread gibts ja auch noch. Ich hab den Kram daheim fein säuberlich abgeheftet.
Ich hoffe, ich denke mal dran
Dann gibts hier auch noch die Persönlichkeitsentwicklung.
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18.12.2008 13:16 |
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Technaton
Großadministrator
    

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Bitte!
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18.12.2008 15:26 |
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Tarlanciel
Magus
 
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Ich bin mal dreist und tipp erst schnell den Stoff übers Lernen ab, denn die Persönlichkeitssache ist etwas ausführlicher
Lernen
4 unterschiedliche Formen des Lernens
- Lernen durch Einsicht
- Lernen durch Übung
- Lernen durch Nachahmung
- Lernen durch Konditionierung
zu 1. Lernen durch Einsicht
- Das Bewusstsein ist beteiligt, sie kann nicht ohne dessen Beteiligung stattfinden.
- Diese Art kommt dem umgangssprachlichen Lernen noch am Nähsten.
- Man lernt durch Nachvollziehen und Begreifen.
zu 2. Lernen durch Übung
- Ziel: Bewusstsein wird nciht mehr gebraucht, um eine bestimmte Sache durchzuführen
- Zunächst übt man bewusst bestimmte Gedächtnisinhalte (oder Bewegungsabläufe) ein, um dann nach und nach die Bewusstseinsbeteiligung abzubauen
zu 3. Lernen durch Nachahmung
- absichtliches oder unabsichtliches "Abfärben"
- Kann, aber muss nicht ohne jede Beteiligung des Bewusstseins stattfinden
- Umgangssprachlich: Lernen am Modell
zu 4. Lernen durch Konditionierung
- es gibt mehere Arten:
1. klassische Konditionierung (Pawlow)
2. operante Konditionierung (Skinner)
- Konditionierung läuft sehr häufig ohne jede Bewusstseinsbeteiligung ab
- diese Form des Lernens behält lebenslang seine verhaltensändernde Bedeutung
- kann für Menschen außerordentlich gefärhlich sein
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18.12.2008 22:51 |
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