Die Staaten sind ein interessantes Land... |
Pengolodh
Truchseß
  

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| Ein interessantes Land, aber zu vorhersehbar! |
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Einige Leute schon haben prophezeit, daß es immer noch ein letztes Mittel gibt, wenn es für McCain im Wahlkampf schlecht aussieht: nämlich einen neuen Krieg zu provozieren, um die Chancen des Kriegers zu erhöhen. Sieht so aus, als wäre es soweit: Angriff auf ein syrisches Dorf
Widerlich.
__________________ Pengolodh
Mungokernsprossen schmecken am besten, wenn man sie kurz vor dem Servieren durch ein saftiges Steak ersetzt
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27.10.2008 19:20 |
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Technaton
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28.10.2008 16:06 |
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Rotundo
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Um mal Charlton Heston zu zitieren: They can have my key when they pry it from my cold dead hands!
or, they could just use a backdoor instead
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28.10.2008 16:14 |
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Technaton
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11.12.2008 18:28 |
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Pengolodh
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Das ist ja wirklich teuflisch! Das meiste auf der Liste möchte ich nicht mal leise hören, geschweige denn ohrenbetäubend laut, und Eminem hätte auf mich garantiert die beschriebene Wirkung...
__________________ Pengolodh
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11.12.2008 19:53 |
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11.12.2008 20:19 |
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08.01.2009 14:52 |
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Rotundo
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Ja, das habe ich vorgestern auch schon auf Slashdot gesehen. Natürlich ist Obama nicht die Fortsetzung altbekannter Politik, wer das behauptet weiss wenig von seinem Programm. Allerdings ist es richtig, dass Obama nicht für
- Net Neutrality
- RIAA/MPAA-In-die-Schranken-weisen
- Privacy
- Rückgängigmachung des Überwachungsstaats
einstehen wird. Das weiss ich, weil ich seine Website von Anfang an mitverfolgt habe - wo einige dieser Punkte sogar zunächst noch erwähnt, aber dann später rausgestrichen wurden.
Die Sache ist halt die: in Amerika gibt es eine Menge zu reparieren. Eine Menge. Obama hat nicht das politische Kapital, um alle diese Dinge anzugehen. Niemand hat das. Er musste sich ganz genau aussuchen, welche Anliegen Priorität haben und dementsprechend Verbündete auswählen. Man kann nur erahnen, welche schwierigen Entscheidungen da hinter verschlossenen Türen gefällt werden mussten. Daraus folgt leider auch die Einlösung von Gefälligkeiten für bestimmte Institutionen.
Im Fall der RIAA zum Beispiel kommt nun die Abrechnung dafür, dass so viele Künstler Obamas Kampagne unterstützt haben, was ihm sicherlich nicht geschadet hat. Im Gegenzug bekommt jetzt halt der windigste RIAA-Anwalt mal ein hohes Pöstchen im Justizministerium. Korruption? Moralisch sicherlich, legal ist es trotzdem - und ohne geht garnichts. Und ich meine wirklich: garnichts.
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08.01.2009 15:41 |
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Technaton
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Ich habe ehrlich gesagt ein Problem, die Unterschiede zwischen seiner Poltik und der bisherigen zu identifizieren, abgesehen von den wirklich tollen Publicity-Änderungen wie "wir holen unsere Jungs aus dem Iraq" oder "wir reparieren die Versicherung". Ich habe irgendwann VOR der Wahl aufgehört, auf Obamas Seite nachzulesen, was er vorhat. Und das war, nachdem neben "Net Neutrality" auch andere Dinge verschwunden waren, die mir als Europäer wichtig waren.
Ich laß mir aber gerne den Glauben zurückgeben, daß es mit Obama zumindest ein Bisschen besser wird.
EDIT:
In die Wunde legen auch die Russen ihren Finger: http://de.rian.ru/analysis/20081125/118526248.html
Seine Einstellungen legen halt auch Finanzpolitisch nahe, daß es da keinen heilenden Poltik-Umschwung gibt, schließlich gehören zu seinem Staff genügend Prominente Schuldtragende am Wallstreet-Desaster: http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=2...id=aNCFKvAMUQ6w
Mist, ich find den Artikel nicht mehr, in dem Stand, daß Obamas Agrarminister von Monsato gekauft ist.
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08.01.2009 17:43 |
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Rotundo
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*lach* Die Russen: zwischen Pravda und politisch motivierter Pressearbeit gibt's da eigentlich nichts hinzuzufügen - spricht alles für sich selbst...
In einem haben sie allerdings Recht: die Erwartungen an Obama sind enorm. Wie gesagt, es ist immens viel kaputt gegangen - das wird bei weitem nicht in einer Präsidentschaft zu korrigieren sein. Hätte ich mir andere Prioritäten gewünscht? Sicher, aber dann wiederum hab ich auch nicht alle nötigen Infos.
Dinge, die sich ändern werden bzw sollen:
- weitverbreitete Praxis des Wahlbetrugs
- Racial Profiling
- Justiz & Strafvollzug
- Fehlen von AIDS-Prävention und Aufklärung
- "Don't ask - don't tell"
- verschwenderische und dubiose Waffenprogramme
- Trennung (und dadurch Kostenvervielfachung) zw. Militär und Ziviltechnologie, z.B. NASA
- Korruption im Militär-Industrie-Sektor
- Arbeitslosigkeit (wenn nicht, ist alles aus)
- ölbasierte Energiepolitik
- mangelnde Trennung von Kirche und Staat (vermutlich zu spät)
- fehlende Ausrichtung auf Bildung und High Tech
- miserable Transparenz des Bundeshaushalts
...und vieles mehr: http://change.gov/agenda/
Mir persönlich ist es am wichtigsten, dass er kein Republikaner ist. Das heißt: er glaubt nicht an Kreationismus, denkt nicht Homosexualität sei eine Krankheit, Bildung kommt nicht aus der Bibel, und er ist auch nicht der Meinung, dass der totalitäre Überwachungsstaat die einzig wünschenswerte Staatsform ist.
Oh, und Politik hat er eigentlich noch keine gemacht, da müssen wir bis zum 25. Januar warten!
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Rotundo: 08.01.2009 21:21.
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08.01.2009 21:19 |
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Technaton
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Ich glaube schon, daß Obama schon Politik gemacht hat. Gut, "Politik machen" mag Definitionssache sein, aber allein durch seine Personalentscheidungen und seine Agenda tut er als designierter neuer Präsident schon viel.
Mist, ich hätte noch einen Smiley hinter den Russen-Link setzen sollten. Klar, was von rian.ru kommt ist natürlich nicht neutral und absolut vertrauenswürdig.
Aber ich finde ja, daß der Mann mehr sinnvolles sagt als nur, daß an Obama offensichtlich große Erwartungen gestellt werden.
Anyways, wenn er nur 50% von dem wirklich beseitigt, was er da immer noch in der Agenda stehen hat, tut er schon extrem viel. Ich bin nur leider nicht mehr optimistisch genug, um wirklich dran zu glauben. Er setzt halt meines Erachtens Zeichen für eine andere Richtung. Nur: Ich kann mir gut vorstellen, daß er in einer echt schwierigen Lage ist, denn die Demokraten sind bestimmt auch keine Heilsarmee...
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08.01.2009 23:39 |
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