Der Stammtisch |
Helkadil
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15.12.2009 12:31 |
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RFCs sind ja an sich ein tolles Konzept, aber manche Autoren sollten an der Sprache arbeiten -- Standards sollten doch verständlich sein...
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15.12.2009 17:13 |
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Helkadil
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Bin endlich mal dazu gekommen, meine Erlebnisse im Kontext des neuen Rechners aufzuschreiben.
Meine Seite hab ich auch etwas umgebaut. Viel alten Kram weggeworfen, neues Aussehen und neue/andere Widgets in der Seitenleiste.
__________________ Nicht versuchen. Tun, tun. Oder nicht tun. Es gibt kein Versuchen. Yoda
Notiz an mich selbst: "Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis in errore perseverare."
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01.03.2010 10:47 |
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Ich habe nach einigem Hadern beschlossen, meine Hilfsmittel-Infrastruktur für GNyU komplett auf Ruby umzustellen. Ist nur angemessen, wenn man nicht mehrere Sprachen mischen will. Ich bin seit einiger Zeit bei RPM5 dabei und für die Ruby- und Perl-Bindings zuständig, mein Build-System entsteht gerade auf der Basis in Ruby. Ich hoffe, irgendwann auch dann auf einen Grundstock an Bibliotheken zurückgreifen zu können...
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01.03.2010 16:58 |
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Helkadil
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Ist Ruby nicht etwas langsam für sowas? Oder verstehe ich was falsch, und du willst Ruby nicht etwa für (System)Bibliotheken, sondern "nur" für Installer, Konfigurationsoberflächen und dergleichen verwenden?
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01.03.2010 18:11 |
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Was meinst Du denn mit "sowas"? Schneller als Python ist sie auf jeden Fall, und die meisten RPM-basierten Distributionen nutzen Python heute ausgiebig, allein schon für YUM und was sonst noch alles mit dran hängt. Gentoos "Portage"-System basiert komplett auf Python, da ist nichts in C oder Shell geschrieben.
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02.03.2010 12:45 |
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Helkadil
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Mit "sowas" meinte ich Systemkomponenten. Wenn man mit Skriptsprachen anfängt, kann man imho lieber gleich Java nehmen.
Nun, der Vergleich mit Python an der Stelle ist nicht ermutigend. Wobei Python offenbar sehr brauchbare und schnelle in C geschriebene Bibliotheken benutzt; gibt es sowas für Ruby auch?
Ich denke halt an die alte Auflistung http://ptrace.fefe.de/wp/timings.txt ; ist das noch repräsentativ?
Gegen Python hege ich einen tiefen Groll. Furchtbare Sprache.
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03.03.2010 11:39 |
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Welche Systemkomponenten denn? Ich weiß immer noch nicht, was Du meinst. Bring doch mal ein Beispiel. Ich habe beispielsweise nicht vor, den DNS-Resolver in Ruby neu zu schreiben und in die Glibc einzubinden, falls Du auf sowas hinaus willst.
Der Vergleich mit Python mag vielleicht nicht ermutigend für Dich sein, aber berechtigt. Python steht hoch im Kurs bei den ganzen Distributionen, und ist eine der aktivsten Sprachen, die momentan so gepflegt werden. Ruby ist doch noch sehr neu, aber scheint sich mittlerweile auch zu etablieren. Man entwickelt sehr schnell mit sowohl Perl, Python als auch Ruby, und es steht extrem viele Erweiterungen zur Verfügung. Java verliert an der Stelle leider auf ganzer Linie, egal ob es um die zur Verfügung stehenden Erweiterungen, die Entwicklungsgeschwindigkeit oder die Einbindung ins System geht.
Ruby hat sich mit der Version 1.9 ziemlich verschnellert, aber ich kann keine konkreten Zahlen nennen, weil ich keine Benchmarks durchführe. Es geht hier auch eher darum, wie schnell das jeweilige Programm startet und dann seine Arbeit tut, und nicht, wie schnell ich Massen an Text zerlegen kann. Beim Erzeugen eines Build-Chroot entfällt die meiste CPU-Zeit sowieso auf das Installieren von Paketen, da kann der Interpreter kaum was helfen, außer eben, die erste Meldung schnell auf den Bildschirm zu zaubern, wenn ich das denn will.
| Zitat: |
Original von Helkadil
Wobei Python offenbar sehr brauchbare und schnelle in C geschriebene Bibliotheken benutzt; gibt es sowas für Ruby auch? |
Für welche Skriptsprache gilt das denn bitte nicht...?
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03.03.2010 16:08 |
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Das Installieren von Software -- oder vielmehr, das Auflösung von Abhängigkeiten -- ist alles andere als trivial. Vor allem, wenn es darum geht, diesen Vorgang nicht nur erträglich schnell zu gestalten, sondern auch mit verzwickteren Konstellationen umgehen zu können. Bei Mancoosi hat man dafür jetzt einen Wettbewerb ausgerufen: http://www.mancoosi.org/misc-2010/ -- ich freue mich schon auf die ersten Ergebnisse.
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12.03.2010 22:56 |
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Helkadil
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Hm *kopfkratz* Ich müsste das mal durchdenken; mein erster Gedanke war "hey, Tiefensuche, trivial", aber es mag auch sein, dass dem Probem inhärente Komplexität inne ist (die man dann aber auch nicht wegprogrammieren könnte).
Meiner Erfahrung mit apt* nach wäre schon viel geholfen, wenn die Reihenfolge der Downlaods und Installationen dahingehend gestaltet würde, dass möglichst früh parallel zu restlichen Downloads bereits installiert werden kann.
Auch ist weniger die Erkennung von verletzten Abhängigkeiten ein Problem als die Erkennung von Paketen, die nicht mehr gebraucht werden.
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13.03.2010 01:15 |
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13.03.2010 02:27 |
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